Wissenswertes

Schon gewusst?

Honig in den Tee? Ja, aber:

Viele Menschen möchten sich etwas GUTES tun, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Gerne wird in eine heiße Tasse Tee ein Löffel Honig eingerührt.

 

Bei über 50 Grad ist es vorbei mit den guten und gesunden Inhaltsstoffen, dann ist der Honig nur mehr süß.

 

In einem Bienenstock werden die Temperaturen von den Bienen genau geregelt. Es wird dort aber niemals über 50 Grad heiß deshalb hält der Honig diese Hitze in einer Tasse Tee auch nicht aus.

 

Honig nur in trinkwarme Tees oder Kaffees einrühren & genießen.

Dies gilt übrigens genauso für Vitamin C.

Bienenprodukte wirken einfach gut auf uns:

Honig, Pollen und Propolis sind die bekanntesten und wichtigsten Produkte unserer Bienen. 

Diese wirken mannigfaltig positiv auf uns Menschen und  Tiere.

 

Die Bienen leisten soviel für unsere Natur, Körper & Seele.

 

Bienenprodukte werden verwendet in:

Kosmetik, Beschichgtung von Obst und Gemüse, Politur für Möbel, Naturheilkunde, Speisen, Wachskerzen, Einsatz in der Küche zum verpacken von Lebensmittel und zum inhalieren bei Lungenkrankheiten, auch Bienengift kann eingesetzt werden bei (Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden).

Wichtig ist uns:

Respektvoller Umgang mit unseren Tieren.

Wir versuchen so naturnah und schonend wie möglich mit unseren Bienen zu arbeiten.

Wir stutzen die Flügel unserer Königinnen nicht  (für uns eine Tierquälerei) nur damit das Schwärmen (ein natürlicher Vorgang) verhindert wird.

 

Wir versuchen rechtzeitig die Bienenwohnungen zu vergrößern. Letztes Jahr half auch das nichts, unsere Damen wollten ausziehen und die Welt erkunden (Schwarm), da blieb uns nichts anderes übrig, als sie wieder unter großem Krafteinsatz einzufangen.

 

Sogar bei unseren lieben Nachbarn der Renzl Mühle,

hat sich eine Königin mit ihrem Gefolge am Baum nieder gelassen, grande spettacolo ;-) bis wir sie wieder heim geholt haben.

 

Wir zerquetschen nicht vor lauter Hast unsere Arbeiterinnnen.

 

Wir lassen unsere Königinnen nicht künstlich begatten (für uns eine grauenhafte Vorstellung im Labor in einem Käfig eingesperrt besamt zu werden).

 

Wir nehmen unseren Bienen nicht den gesamten Honig bis auf den letzten Tropfen.

 

Die wirtschaftliche Ausbeute ist für uns nicht vorrangig, sondern die Tiergesundheit. 

Honig kristallisiert, das ist natürlich.

Wusstet ihr schon, dass in der Industrie Honige gemischt aufgekauft und oft auch gestreckt mit Sirupen vermarktet werden?

 

Diese Mischungen werden auch gefiltert und stark erhitzt. 

Nur damit diese Mischungen

 jederzeit flüssig aus dem Glas rinnen. 

 

Die Konsument*innen wussten sehr lange nicht, dass dies eine aboslute Katastrophe für die guten Inhaltsstoffe und letztlich für die Qualität des Honigs ist. Dafür wird dieser Honig aber billig abgegeben.

 

In einem Bienenstock herrschen Temperaturen von ca. 35 - 38 Grad im Sommer. Im Winter, die Bienen halten keinen Winterschlaf im Gegenteil, sie arbeiten das ganze Jahr durch.

 

Mit ihrer Flugmuskulatur heizen sie den Stock durch ständige Bewegung auf ca. 20 Grad auf und ständig damit beschäftigt diese Temperatur zu halten damit sie überleben.

 

Eigentlich sind die Bienen  ständig damit beschäftigt, die optimale Temperatur für Ihre Nachkommen konstant zu halten. Dafür benötigen sie enorm viel Energie. 

Aber niemals kommen hohe Temperaturen (45-50 Grad oder darüber) im Bienenstock vor.

 

Die Kristallisierung des Honigs ist ein natürlicher Vorgang (Zuckerkristalle und Pollen verbinden sich) Dies zeugt sogar davon, dass der Honig nicht bzw. nicht stark erhitzt wurde.

 

 40 Grad im Wasserbad ist kein Problem für den Honig.

Blütenhonig kristallisiert schneller als Waldhonig. 

 

Am besten lagert ihr euren Honig im Dunklen, bisschen kühler als Zimmertemperatur.

 

Sollte euer Honig einmal fest werden, dann könnt ihr ihn, wie oben schon erwähnt, in ein Wasserbad bei 40 Grad reinstellen

Den Deckel vom Honig Glas abnehmen und hin und wieder umrühren, 

dann wird der Honig wieder flüssiger.

 

Manchmal kann es aber auch praktisch sein, wenn der Honig nicht so flüssig ist 

(super Alternative: Cremehonig) - gerade bei Kinder und Kleckermeister ;-)

 

Wie machen wir das mit unserem Honig?

Klar sieben wir ihn nach dem Schleudern zweifach ab, damit wenn möglich kein Wachs, Blütenstängel oder sonst etwas im Honig bleibt ;-)

 

Somit bleiben die wichtigen Nährstoffe (Pollen usw.) erhalten für die der Honig bekannt ist.

 

Es macht keinen Sinn den Honig (mit filtern + erhitzen)

tot zu behandeln.

Ein süßes totgekochtes und gefiltertes Sirup hat nichts mehr  mit dem echten Honig gemeinsam.

 

Dann könnt ihr auch beim günstigeren Zucker bleiben, er ist auch süß ;-) 

 

Bedenkt dies, wenn ihr in den Supermarkt geht und nach günstigen Angeboten Ausschau hält. 

Qualität hat seinen Preis, das war früher schon so und gilt auch heute noch.

 

Honig, nicht in Hülle und Fülle!

Was uns wichtig ist

 

 (unsere Stammkunden wissen dies bereits und zeigen Gott sei Dank auch großes Verständnis dafür - Dankeschön nochmal auch an dieser Stelle):

 

Nicht jedes Jahr ist gleich.

Nicht jedes Jahr gibt es eine gute Ernte.

 

Es spielen viele Faktoren eine große Rolle

(Wetter, Nahrungsangebot, kalter Frühling, Gesundheit der Tiere - Gifte, Varroa usw.)

 

Daher kann es auch vorkommen, dass wir mal sagen müssen: 

"Es tut uns leid, es gibt leider keinen Honig mehr, wir müssen auf die nächste Schleuderung warten." Dann ist es eben so.

 

Wir Menschen in Mitteleuropa bzw. den Industriestaaten sind es mittlerweile gewohnt,

alles und immer im Überfluss zur Verfügung zu haben und konsumieren zu können.

 

Wir müssen wieder lernen,

dass es auch mal sein kann,

dass etwas aus ist und nicht per Knopfdruck nachproduziert werden kann.

 

Wir kaufen auch keinen Honig von anderen Imker*innen zu nur damit wir was zum verkaufen haben.

 

Viel lieber empfehlen wir Euch unsere lokalen Imker Kollegen und Kolleginnen weiter.

Bienenwachs 

Kerzen & Teelichter

Teelichter und Kerzen aus Bienenwachs brennen heller und heißer als Teelichter aus Stearin und Paraffin.

 

Bienenwachskerzen benötigen auch mehr Sauerstoff, dies erkennt man an der etwas höheren Flamme.

Bitte dies bei Räucherwaren (können durch die höhere Hitzeentwicklung leichter verbrennen) und Stövchen berücksichtigen.

 

Echtes Bienenwachs hat die Eigenschaft, nach einiger Zeit zu oxidieren. Das Wachs bildet eine Patina (Schutzschicht) an der Oberfläche. Dies ist ein Zeichen für ein natürliches, unverfälschtes Bienenwachs und ist ein Qualitätsmerkmal.
Die Patina lässt sich einfach abreiben.

 

Echte Bienenwachskerzen bitte vor Staub und Schmutz schützen sowie nicht zu kalt lagern

 

In der heutigen Zeit haben billige Rohölprodukte die Bienenwachskerzen aus den Geschäftsregalen verdrängt.

Keine Industriekerze mit ihren vielen künstlichen Geruchsstoffen kann es auch nur ansatzweise mit einer echten Bienenwachskerze die von Imker*innen mit viel Liebe in Form gegossen wurde aufnehmen.

 

Der unvergleichbare Duft aus einer Mischung von 

Honig & Propolis

uvm.

verströmt im Raum

Wohlbefinden kann sich einstellen und zur Entschleunigung beitragen.

 

Wellness für daheim 😉

Woher kommt eigentlich Bienenwachs?

Die jungen (Bau-) Bienen schwitzen es aus Ihrem Hinterleib (Fettkörper) aus den sogenannten Wachsdrüsen heraus und verwenden es zum Bau ihrer Waben bzw. Zellen. Die Zellen bestehen aus sechseckigen Formen, sie sind sehr stabil, platzsparend und finden Verwendung als Kinderstube für Larven, Lagerung von Propolis und des Honigvorrats. Auch zum Verschließen der Wabenzellen wird Wachs genutzt.

 

Die Biene verarbeitet, knetet das noch helle-weiße Wachsplättchen mit ihrem Kauwerkzeug im Mund und mischt es mit diversen Sekreten darunter auch Blütenpollen, Honig und Propolis und macht das Wachs damit weich und formbar. Durch diese Verarbeitung erhält das Wachs seine typische Farbe - hellgelb bis fast orange Töne sind völlig normal.

 

Generationen-übergreifend

Die neuen und jungen Imker*innen beziehen sich

nicht nur auf die Honigbiene sondern haben auch die Wildbienen fest am Schirm und heben auch für diese nützlichen und wichtigen Insekten die Stimme.  

 

Wir können von den Erfahrungen der älteren Generationen sehr viel lernen, müssen aber auch

die neuen Erkenntnisse einfließen lassen.

 

Es hilft nichts, wenn wir 25 Jahre lang etwas gemacht haben was vielleicht damals gepasst hat und für heute nicht mehr zeitgemäß ist.

 

Ständiges lernen und anpassen gehört für uns auch in der Imkerei dazu.

Anleitung: Verwendung von Bienenwachs-tüchern

Damit Du lange eine Freude daran hast:

Unsere Bienenwachstücher bestehen aus

100% Bio- Bienenwachs und Baumwollstoffen in GOTS- oder Bioqualität,

keine Harze oder andere Mittel wurden hinzugefügt.

 

Nur mit der Wärme Deiner Hände kannst Du Dein Tuch in die gewünschte Form bringen,

ob über Schüssel oder Jausenbrot,

es ist flexibel im Einsatz.

 

Bitte folgend Punkte beachten:

  • nicht direkter Sonnenstrahlung / Hitze-einwirkung aussetzen.

 

  • Keine heißen/ warmen Speisen damit einpacken.

 

  • Nicht mit heißem Wasser in Kontakt bringen.

 

  • Nicht im heißen/warmen 

Ofen legen oder in der Mikrowelle nutzen.

 

  • Im Sommer nicht im Auto liegen lassen.

 

  • Nicht mit dem Föhn trocknen!                           

 

An der Luft komplett trocknen lassen, das reicht,

danach in einer Lade verräumen, damit es sauber bleibt und es ist für den nächsten Einsatz in der Küche bereit.

 

  • Kein rohes Fleisch (Huhn, Rind, Schwein, Fisch…)  abdecken/einwickeln.

 

  • Bei Schimmelbefall, das Bienenwachstuch samt den darin liegenden Lebensmitteln entsorgen.

Du kannst Dein Bienenwachstuch für folgende Sachen in der Küche verwenden:

  • Abdecken / Einwickeln von angeschnittenem Obst und Gemüse.

  • Abdecken von Schüsseln – Salat, Joghurt uvm. Einwickeln von Jausenbroten.

Deine Handwärme reicht aus, um das Tuch in die gewünschte Form zu bringen.

  • Einfrieren mitsamt den Lebensmitteln funktioniert auch, beim Auftauen aber bitte darauf achten,

dass das Bienenwachstuch erst bei Raumtemperatur geöffnet wird, sonst kann es brechen.

 

 

Kurzum, es findet in der Küche bei fast Allem Verwendung wofür Du früher Alufolie oder 

Frischhaltefolie verwendet hast.

 

Mit der Zeit nutzt sich das Bienenwachstuch ab, das macht aber nichts. 

Du kannst es wieder etwas aufpäppeln mit unserem Reparatur Bio Wachsbarren.

Die Anleitung dazu findest Du auf unserer Homepage. 

 

Und damit Du es hygienisch in der Küche hast, je nach Verschmutzungsgrad,

kannst Du Dein Bienenwachstuch mit einem milden Geschirrspülmittel oder unserer

milden Bio-Haushaltsseife reinigen,

diese ist schonend zu den Händen & zum Bienenwachstuch.

Schau gerne zu unseren Produkten:

 https://www.imkerei-herndl.at/Unsere-Produkte/wt-08-milde-bio-haushaltsseife-1-st%C3%BCck/#wbs1

 

Sollte sich mal Wachs vom Bienenwachstuch lösen und es auf Dein Essen gelangen,

das macht gar nichts, es ist biologisch und für Lebensmittel geeignet,

bei uns sind keine anderen Stoffe enthalten und daher ist es nahezu unbedenklich.

Sollte es mal unabsichtlich mitgegessen werden, es kommt unverarbeitet wieder heraus 😉.

 

Wenn doch einmal nach vielen Einsätzen in der Küche Dein Bienenwachstuch am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist, kannst Du es

- im Sommer als Grillanzünder 

&

- im Winter als Kaminanzünder

verwende

Einfach fest zu einem kleinen Knäul drücken. 

Wie genial ist das? 

 

Weitere spannende Informationen werden wir Euch auch in Zukunft hier kurz und knackig schildern.