Wissenswertes

Warum Kristallisation des Honigs Qualität bedeutet und Erhitzen Betrug am Geschmack und den Inhaltsstoffen ist.
Alles, was du wissen musst, bevor du das nächste Mal "billig" kaufst.
Warum du beim Honigkauf auf Herkunft achten solltest
Bio-Honig aus Österreich vs. Importhonig, der Unterschied Meta-Description:
Nur 40 % des Honigbedarfs in Österreich wird heimisch gedeckt. Wir erklären, woran du echten Bio-Honig aus der Region erkennst und warum Importware oft gestreckt ist.
Bio Honig erkennen, Honig Herkunft, Importhonig Unterschied
Ein Glas Honig im Supermarktregal und du hast die Wahl zwischen 20 verschiedenen. Aber wie viel davon kommt eigentlich wirklich aus Österreich?
Die Antwort überrascht viele: nur rund 40 % des heimischen Honigbedarfs wird tatsächlich in Österreich produziert. Der Rest ist Importware oft aus Ländern, in denen die Kontrollen deutlich lockerer sind als bei uns.
Als Bio-Imkerin aus Franking im Innviertel bekomme ich diese Frage immer wieder gestellt:
„Woran erkenne ich eigentlich, ob mein Honig wirklich das ist, was auf dem Etikett steht?"
Hier die ehrliche Antwort:
Was in vielen Import-Honigen tatsächlich drinsteckt
Honig ist eines der weltweit am häufigsten gefälschten bzw. gestreckten Lebensmittel. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder Importhonig schlecht ist aber das Risiko ist deutlich höher als bei regionaler Ware, weil:
die Lieferketten oft über mehrere Länder laufen und sich der Ursprung kaum mehr lückenlos zurückverfolgen lässt,
günstige Massenware häufig mit Zuckersirup gestreckt wird, um die Menge zu erhöhen ohne dass man es dem Honig ansieht,
Erhitzung und Filterung bei industrieller Verarbeitung viele der wertvollen Inhaltsstoffe zerstören, die frischen, naturbelassenen Honig ausmachen.
Das Ergebnis: ein Produkt, das zwar „Honig" heißt, aber mit dem goldenen Löffel direkt aus der Wabe nur noch wenig gemeinsam hat.
Woran du echten, regionalen Bio-Honig erkennst?
Die gute Nachricht: Du musst kein Honig-Experte sein, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein paar einfache Anhaltspunkte reichen:
1. Herkunft klar deklariert Steht auf dem Etikett „Ursprungsland: EU/Nicht-EU-Länder" statt eines konkreten Landes?
Das ist ein Warnsignal.
Bei uns weißt du immer genau, aus welcher Region dein Honig kommt, bei uns direkt aus Franking im Innviertel.
2. Bio-Zertifizierung statt leerer Werbeversprechen „Naturbelassen" oder „aus kontrolliertem Anbau" sind keine geschützten Begriffe das kann jeder aufs Etikett drucken.
Ein echtes Bio-Siegel dagegen bedeutet jährliche, unabhängige Kontrollen: von der Bienenbehandlung über die Standortwahl bis zur Verarbeitung. Unsere Imkerei ist seit 2023 bio-zertifiziert.
3. Konsistenz und Kristallisation Echter, naturbelassener Honig kristallisiert mit der Zeit das ist ein gutes Zeichen, kein Fehler!
Bleibt ein Honig monatelang perfekt flüssig und glasklar, wurde er meist stark erhitzt und gefiltert.
4. Direkt aus der Wabe, nicht erhitzt Bei industrieller Verarbeitung wird Honig oft auf hohe Temperaturen erhitzt, um ihn länger flüssig und lagerfähig zu halten. Dabei gehen Aromastoffe und wertvolle Enzyme verloren. Unser Honig wird direkt aus der Wabe gewonnen, nicht erhitzt und regelmäßig laborgeprüft.
5. Kurze, nachvollziehbare Lieferkette Je weniger Stationen zwischen Bienenstock und deinem Frühstückstisch liegen, desto geringer das Risiko von Streckung oder Qualitätsverlust.
Bei regionalem Direktbezug weißt du: Ein Imker, ein Bienenvolk, eine Ernte.
Warum sich der Griff zu regionalem Honig lohnt?
Es geht nicht nur um Geschmack (obwohl der Unterschied wirklich spürbar ist).
Wenn du bei uns Honig kaufst, unterstützt du:
eine kleine, bio-zertifizierte Imkerei statt anonymer Massenproduktion,
den Erhalt lokaler Bienenvölker und damit die Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen in deiner Region,
kurze Transportwege und damit eine bessere Ökobilanz.
Unser Bio-Honig aus Franking
Unser Bio-Blütenhonig oder Bio Waldhonig kommt direkt aus unseren eigenen Bienenvölkern im Innviertel, nicht erhitzt, laborgeprüft, mit vollem Aroma. Keine Zuckerplörre, keine Massenware, sondern echte Handarbeit von Bienenstock bis Glas.
Jetzt Bio-Honig entdecken → in unserem Online Shop
Hinweis: Dieser Artikel enthält keine Heilaussagen und dient rein der allgemeinen Information zum Thema Honigqualität oder Herkunft.


Honig, Pollen und Propolis sind die bekanntesten und wichtigsten Produkte unserer Bienen.
Diese wirken mannigfaltig positiv auf uns Menschen und Tiere.
Die Bienen leisten soviel für unsere Natur, Körper & Seele.
Bienenprodukte werden verwendet in:
Kosmetik, Beschichgtung von Obst und Gemüse, Politur für Möbel, Naturheilkunde, Speisen, Wachskerzen, Einsatz in der Küche zum verpacken von Lebensmittel und zum inhalieren bei Lungenkrankheiten, auch Bienengift kann eingesetzt werden bei (Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden).

Wusstet ihr schon, dass in der Industrie Honige gemischt aufgekauft und oft auch gestreckt mit Sirupen vermarktet werden?
Diese Mischungen werden auch gefiltert und stark erhitzt.
Nur damit diese Mischungen
jederzeit flüssig aus dem Glas rinnen.
Die Konsument*innen wussten sehr lange nicht, dass dies eine aboslute Katastrophe für die guten Inhaltsstoffe und letztlich für die Qualität des Honigs ist. Dafür wird dieser Honig aber billig abgegeben.
In einem Bienenstock herrschen Temperaturen von ca. 35 - 38 Grad im Sommer. Im Winter, die Bienen halten keinen Winterschlaf im Gegenteil, sie arbeiten das ganze Jahr durch.
Mit ihrer Flugmuskulatur heizen sie den Stock durch ständige Bewegung auf ca. 20 Grad auf und ständig damit beschäftigt diese Temperatur zu halten damit sie überleben.
Eigentlich sind die Bienen ständig damit beschäftigt, die optimale Temperatur für Ihre Nachkommen konstant zu halten. Dafür benötigen sie enorm viel Energie.
Aber niemals kommen hohe Temperaturen (45-50 Grad oder darüber) im Bienenstock vor.
Die Kristallisierung des Honigs ist ein natürlicher Vorgang (Zuckerkristalle und Pollen verbinden sich) Dies zeugt sogar davon, dass der Honig nicht bzw. nicht stark erhitzt wurde.
40 Grad im Wasserbad ist kein Problem für den Honig.
Blütenhonig kristallisiert schneller als Waldhonig.
Am besten lagert ihr euren Honig im Dunklen, bisschen kühler als Zimmertemperatur.
Sollte euer Honig einmal fest werden, dann könnt ihr ihn, wie oben schon erwähnt, in ein Wasserbad bei 40 Grad reinstellen
Den Deckel vom Honig Glas abnehmen und hin und wieder umrühren,
dann wird der Honig wieder flüssiger.
Manchmal kann es aber auch praktisch sein, wenn der Honig nicht so flüssig ist
(super Alternative: Cremehonig) - gerade bei Kinder und Kleckermeister ;-)
Wie machen wir das mit unserem Honig?
Klar sieben wir ihn nach dem Schleudern zweifach ab, damit wenn möglich kein Wachs, Blütenstängel oder sonst etwas im Honig bleibt ;-)
Somit bleiben die wichtigen Nährstoffe (Pollen usw.) erhalten für die der Honig bekannt ist.
Es macht keinen Sinn den Honig (mit filtern + erhitzen)
tot zu behandeln.
Ein süßes totgekochtes und gefiltertes Sirup hat nichts mehr mit dem echten Honig gemeinsam.
Dann könnt ihr auch beim günstigeren Zucker bleiben, er ist auch süß ;-)
Bedenkt dies, wenn ihr in den Supermarkt geht und nach günstigen Angeboten Ausschau hält.
Qualität hat seinen Preis, das war früher schon so und gilt auch heute noch.
Was uns wichtig ist
(unsere Stammkunden wissen dies bereits und zeigen Gott sei Dank auch großes Verständnis dafür - Dankeschön nochmal auch an dieser Stelle):
Nicht jedes Jahr ist gleich.
Nicht jedes Jahr gibt es eine gute Ernte.
Es spielen viele Faktoren eine große Rolle
(Wetter, Nahrungsangebot, kalter Frühling, Gesundheit der Tiere - Gifte, Varroa usw.)
Daher kann es auch vorkommen, dass wir mal sagen müssen:
"Es tut uns leid, es gibt leider keinen Honig mehr, wir müssen auf die nächste Schleuderung warten." Dann ist es eben so.
Wir Menschen in Mitteleuropa bzw. den Industriestaaten sind es mittlerweile gewohnt,
alles und immer im Überfluss zur Verfügung zu haben und konsumieren zu können.
Wir müssen wieder lernen,
dass es auch mal sein kann,
dass etwas aus ist und nicht per Knopfdruck nachproduziert werden kann.
Wir kaufen auch keinen Honig von anderen Imker*innen zu nur damit wir was zum verkaufen haben.
Viel lieber empfehlen wir Euch unsere lokalen Imker Kollegen und Kolleginnen weiter.

Teelichter und Kerzen aus Bienenwachs brennen heller und heißer als Teelichter aus Stearin und Paraffin.
Bienenwachskerzen benötigen auch mehr Sauerstoff, dies erkennt man an der etwas höheren Flamme.
Bitte dies bei Räucherwaren (können durch die höhere Hitzeentwicklung leichter verbrennen) und Stövchen berücksichtigen.
Echtes Bienenwachs hat die Eigenschaft, nach einiger Zeit zu oxidieren. Das Wachs bildet eine Patina (Schutzschicht) an der Oberfläche. Dies ist ein Zeichen für ein natürliches, unverfälschtes Bienenwachs und ist ein Qualitätsmerkmal.
Die Patina lässt sich einfach abreiben.
Echte Bienenwachskerzen bitte vor Staub und Schmutz schützen sowie nicht zu kalt lagern
In der heutigen Zeit haben billige Rohölprodukte die Bienenwachskerzen aus den Geschäftsregalen verdrängt.
Keine Industriekerze mit ihren vielen künstlichen Geruchsstoffen kann es auch nur ansatzweise mit einer echten Bienenwachskerze die von Imker*innen mit viel Liebe in Form gegossen wurde aufnehmen.
Der unvergleichbare Duft aus einer Mischung von
Honig & Propolis
uvm.
verströmt im Raum
Wohlbefinden kann sich einstellen und zur Entschleunigung beitragen.
Wellness für daheim 😉

Die jungen (Bau-) Bienen schwitzen es aus Ihrem Hinterleib (Fettkörper) aus den sogenannten Wachsdrüsen heraus und verwenden es zum Bau ihrer Waben bzw. Zellen. Die Zellen bestehen aus sechseckigen Formen, sie sind sehr stabil, platzsparend und finden Verwendung als Kinderstube für Larven, Lagerung von Propolis und des Honigvorrats. Auch zum Verschließen der Wabenzellen wird Wachs genutzt.
Die Biene verarbeitet, knetet das noch helle-weiße Wachsplättchen mit ihrem Kauwerkzeug im Mund und mischt es mit diversen Sekreten darunter auch Blütenpollen, Honig und Propolis und macht das Wachs damit weich und formbar. Durch diese Verarbeitung erhält das Wachs seine typische Farbe - hellgelb bis fast orange Töne sind völlig normal.
Die neuen und jungen Imker*innen beziehen sich
nicht nur auf die Honigbiene sondern haben auch die Wildbienen fest am Schirm und heben auch für diese nützlichen und wichtigen Insekten die Stimme.
Wir können von den Erfahrungen der älteren Generationen sehr viel lernen, müssen aber auch
die neuen Erkenntnisse einfließen lassen.
Es hilft nichts, wenn wir 25 Jahre lang etwas gemacht haben was vielleicht damals gepasst hat und für heute nicht mehr zeitgemäß ist.
Ständiges lernen und anpassen gehört für uns auch in der Imkerei dazu.

Damit Du lange eine Freude daran hast:
Unsere Bienenwachstücher bestehen aus
100% Bio- Bienenwachs und Baumwollstoffen in GOTS- oder Bioqualität,
keine Harze oder andere Mittel wurden hinzugefügt.
Nur mit der Wärme Deiner Hände kannst Du Dein Tuch in die gewünschte Form bringen,
ob über Schüssel oder Jausenbrot,
es ist flexibel im Einsatz.
Bitte folgend Punkte beachten:
nicht direkter Sonnenstrahlung / Hitze-einwirkung aussetzen.
Keine heißen/ warmen Speisen damit einpacken.
Nicht mit heißem Wasser in Kontakt bringen.
Nicht im heißen/warmen
Ofen legen oder in der Mikrowelle nutzen.
Im Sommer nicht im Auto liegen lassen.
Nicht mit dem Föhn trocknen!
An der Luft komplett trocknen lassen, das reicht,
danach in einer Lade verräumen, damit es sauber bleibt und es ist für den nächsten Einsatz in der Küche bereit.
Kein rohes Fleisch (Huhn, Rind, Schwein, Fisch…) abdecken/einwickeln.
Bei Schimmelbefall, das Bienenwachstuch samt den darin liegenden Lebensmitteln entsorgen.

Abdecken / Einwickeln von angeschnittenem Obst und Gemüse.
Abdecken von Schüsseln – Salat, Joghurt uvm. Einwickeln von Jausenbroten.
Deine Handwärme reicht aus, um das Tuch in die gewünschte Form zu bringen.
Einfrieren mitsamt den Lebensmitteln funktioniert auch, beim Auftauen aber bitte darauf achten,
dass das Bienenwachstuch erst bei Raumtemperatur geöffnet wird, sonst kann es brechen.
Kurzum, es findet in der Küche bei fast Allem Verwendung wofür Du früher Alufolie oder
Frischhaltefolie verwendet hast.
Mit der Zeit nutzt sich das Bienenwachstuch ab, das macht aber nichts.
Du kannst es wieder etwas aufpäppeln mit unserem Reparatur Bio Wachsbarren.
Die Anleitung dazu findest Du auf unserer Homepage.
Und damit Du es hygienisch in der Küche hast, je nach Verschmutzungsgrad,
kannst Du Dein Bienenwachstuch mit einem milden Geschirrspülmittel oder unserer
milden Bio-Haushaltsseife reinigen,
diese ist schonend zu den Händen & zum Bienenwachstuch.
Schau gerne zu unseren Produkten:
https://www.imkerei-herndl.at/Unsere-Produkte/wt-08-milde-bio-haushaltsseife-1-st%C3%BCck/#wbs1
Sollte sich mal Wachs vom Bienenwachstuch lösen und es auf Dein Essen gelangen,
das macht gar nichts, es ist biologisch und für Lebensmittel geeignet,
bei uns sind keine anderen Stoffe enthalten und daher ist es nahezu unbedenklich.
Sollte es mal unabsichtlich mitgegessen werden, es kommt unverarbeitet wieder heraus 😉.
Wenn doch einmal nach vielen Einsätzen in der Küche Dein Bienenwachstuch am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist, kannst Du es
- im Sommer als Grillanzünder
&
- im Winter als Kaminanzünder
verwende
Einfach fest zu einem kleinen Knäul drücken.
Wie genial ist das?
Weitere spannende Informationen werden wir Euch auch in Zukunft hier kurz und knackig schildern.